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![Historie - Camping](/thumbnails/107114-1600-800-Crop.jpg)


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	Historie


		
Camping Tintesmühle im Ourtal

[![Die Tintesmühle - Camping](/thumbnails/45166-600-1200-Max.jpg)](/files/45166.jpg "Die Tintesmühle - Camping")

		
## Die Tintesmühle

				
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> "Die Tintesmühle ist eine der einsamsten MühIen unseres Landes und gerade dieser verlassene Standort macht sie zum Zeugen einer vergangenen Zeit, in der die Menschen keine Mühe und Plagen scheuten, eine Wasserkraft zu suchen und sie sich dienstbar zu machen."
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(Emile Erpelding: De Cliärrwer Kanton, 1985/1)

				
            
[pdf Bericht aus dem Luxemburger Wort vom 30 Juni 2015](/files/81910.pdf)






[![Die Geschichte - Camping](/thumbnails/45163-600-1200-Max.jpg)](/files/45163.jpg "Die Geschichte - Camping")

		
## Die Geschichte

				
Im Jahre 1853 baute Peter Schroeder (1805-1896) seine Mühle mit einem Wohnhaus und Dependenzien auf seinem Grundstück, welches am Ufer der Our gelegen war. Er stammte aus dem Tinteshaus in Kalbom, das seit 1535 in offiziellen Schriften erwähnt ist. Daher stammt der Name Tintesmühle.

Am 22. Juli 1863 verpachtete Peter Schroeder die Mühle an seinen Sohn Johann Schroeder (1831-1886). Am 23. Dezember 1896 erlangte Pierre Schroeder (1865-1935) die Mühle durch eine nicht alltägliche Erbteilung, denn sein Vater Johann verstarb 10 Jahre vor seinem Großvater Peter. Anschließend übernahm sein Sohn Jean-Pierre Schroeder (1904-1973) die Mühle.

Seit 1972 ist die im Jahre 1953 stillgelegte Mühle im Besitz der Eheleute Bertemes-Schroeder. (Germaine Schroeder ist die Tochter von Jean-Pierre Schroeder).






## Das Gebäude

				
Die Mühle besaß 3 oberschlächtige Wasserräder mit einem Durchmesser von ungefähr 2 Metern und einer Zellenbreite von 1 Meter. Damit wurden 3 verschiedene Mahlgänge getrieben. Es wurde Brotgetreide, Futterschrot und Heidekorn gemahlen. Ab 1914 wurde die Wasserkraft zum Anrieb eines Dynamo genutzt, um Haus und Ställe zu beleuchten.

Zusätzlich zur Mühle bestand zu jeder Zeit ein kleiner Bauernbetrieb.

Seit der Gründung gab es 1885 und 1909 zwei bekannte 2 Änderungen am Wohnhaus. Später, während der Rundstedt-Offensive, wurde die Mühle so stark beschädigt, dass sie von 1945 bis 1953 nur noch zur Stromerzeugung und bis 1958 zum Mahlen von Schrot für das Vieh benutzt wurde.

Im Jahre 1906 wurde zusätzlich zur Mühle eine Gastwirtschaft betrieben. Zusätzlich dazu wurde 1972 der Entschluss gefasst, einen Campingplatz zu eröffnen. Im Jahre 1976 fand ein Umbau statt, der aus den Räumen der Mühle eine Gaststätte machte.


[![Das Gebäude - Camping](/thumbnails/107122-600-400-Crop.jpeg)](/files/107122.jpeg "Das Gebäude - Camping")

				
[![Das Gebäude - Camping](/thumbnails/107123-600-400-Crop.jpeg)](/files/107123.jpeg "Das Gebäude - Camping")




[![Ein besonderes Ereignis - Camping](/thumbnails/45164-600-1200-Max.jpg)](/files/45164.jpg "Ein besonderes Ereignis - Camping")

		
## Ein besonderes Ereignis

				
1908 fiel der zweijährige François Schroeder (1906-1991) oberhalb der Mühle in den Kanal. Er wurde mit dem Wasser über ein Mühlenrad gedreht und trieb dann auf einem überdeckten Kanal weiter fort. Man konnte den Jungen glücklicherweise am Ende des 8 Meter langen Tunnels lebendig wieder herausfischen!






[![Die Betreiber der Tintesmühle](/thumbnails/45166-600-1200-Max.jpg)](/files/45166.jpg "Die Betreiber der Tintesmühle")

		
## Die Betreiber der Tintesmühle

				
- Peter Schroeder - Anne-Marie Leysen (1853 - 1863)
- Johann Schroeder - Katharina Helten (1863 - 1896)
- Pierre Schroeder - Marie-Elisabeth Breuer (1896 - )
- Jean-Pierre Schroeder - Suzanne Kremer ( - 1972)
- Arsene Bertemes - Germaine Schroeder (1972 - 2014)
- Florence Bertemes (2014 - heute)